Seit über 20 Jahren
in Folge werden im November die Mühlhausener Musiktage
ausgerichtet.
In den ausnehmend gut restaurierten Proberäumen des Kollmar-
und Jourdan- Gebäudes finden sich Jahr für Jahr
viele Musikfreunde ein, die das schöne Ambiente bei klassischen
Instrumentaldarbietungen, Acapella-Gesängen, musikalischen
Theaterdarbietungen oder ausgeflippten Rockkonzerten genießen.
Immer wieder werden Ensembles und Gruppen eingeladen, die
es schaffen, das Probelokal bis auf den letzten Platz zu füllen.
Zahlreiche Stammbesucher möchten auf die Mühlhausener
Musiktage nicht mehr verzichten – haben sich diese doch
weit über die Ortsgrenzen von Mühlhausen hinaus
etabliert.
Musiktage
2009
Samstag,
31.10.09
Eröffnungskonzert „Five `n`one“
die Band ohne Instrumente
Unser Eröffnungskonzert mit „Five ‚n’
one“ war ein voller Erfolg. Vor ausverkauftem Haus performten
die sechs stimmstarken Frauen und Männer aus der Pfalz
ohne jegliches Instrument Titel der Blues Brothers, von ABBA,
50er-Jahre Songs bis hin zu Disco und Rap der Neuzeit. Jede
einzelne Person brillierte durch ein Solo und brachte sich
stimmgewaltig als „Begleitstimme“ oder als „lebendiges
Schlagzeug“ ein. Der Titel des Programms „Hauptsach
SchBass debei“ traf nicht nur auf die SängerInnen
selbst zu. Auch das Publikum hatte den ganzen sehr kurzweiligen
Abend über Spaß, wurde zum rhythmischen Mitmachen
animiert und forderte am Ende des Programms von der Gruppe
zu Recht mehrere Zugaben.
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Pressestimmen: Pforzheimer
Zeitung vom 02.11.2009
Mittwoch, 04.11.2009
Kindernachmittag mit
dem Theater Dimbeldu
Die Bremer Stadtmusikanten
wenn Träume Flügel bekommen, werden Märchen
wahr
Gespannt warteten viele Kinder aller
Altersstufen darauf, dass sich endlich der Vorhang des Puppentheaters
aus Vaihingen öffnet. Und da war er: Dimbeldu selbst
kündigte das eigentlich allen bekannte Märchen von
den Bremer Stadtmusikanten an. Während des ganzen Stückes
wurden die „Kleinen“ in die Handlung miteinbezogen,
mussten durch ihren Gesang die Tiere tatkräftig unterstützen
und durften sogar den Hund Hasso losbinden oder die alte Katze
kraulen. Und nicht nur die Kinder waren über eine Stunde
voll bei der Sache. Auch bei den mitgekommenen Eltern oder
Großeltern wurden „Kindheitserinnerungen“
geweckt.
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Videos:
http://www.youtube.com/wathc?v=ku1juBjwp0Y
Pressestimmen: Pforzheimer
Zeitung vom 06.11.2009
Freitag, 06.11.2009
„Ahead to the Sea“ mit „Skatsisters“
Folkpunk gepaart mit Punk-Rock
Mit etwas Verspätung, aber dafür mit vollem Körpereinsatz
begann die diesjährige freitägliche Veranstaltung
der Musiktage des Musikvereins Mühlhausen.
Die Skatsisters - vier junge Musiker aus Pforzheim - starteten
ein wahres Feuerwerk an musikalischer Energie. Mit Akkordeon,
E-Bass, E-Gitarre und Schlagzeug heizten sie den Zuhörern
ein und so dauerte es nicht lange bis der Funke auf das Publikum
übersprang.
Nach kurzer Erfrischungs-, Lüftungs- und Umbaupause fingen
die Musiker von Ahead To The Sea dann da an, wo die Skatsisters
aufgehört hatten, nämlich beim Verzaubern des Publikums
mit einer Vielfalt an Klängen. Die Zuhörer bedankten
sich bei den sieben Musikern mit einer pausenlosen Tanzeinlage.
Und dass die Instrumente von Geige, E-Gitarre über Querflöte
bis hinzu Schlagzeug so gut miteinander harmonierten, lag
nicht nur an der langjährigen Erfahrung der Musiker,
sondern auch an einem wohl abgestimmten Gesamtklang. Man darf
gespannt sein was der Musikverein Mühlhausen im nächsten
Jahr auffahren wird um dieses Jahr zu übertreffen. Eins
ist jedoch klar, leicht wird es nicht sein.
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Samstag, 07.11.2009
Martin Wangler mit „Breitnau Calling“
„Kabarettistischer Heimatabend“ mit Martin Wangler
Der in Breitnau geborene Schauspieler
Martin Wangler zeigte mit einer wild brausenden Mischung aus
Kabarett und Schauspiel, die durch musikalische Einlagen mit
Akkordeon, Gitarre, und Brummtopf erst so richtig zu dampfen
begann, welche Blüten das bittere Gefühl „Heimweh“
treibt.
In seinem Programm „Breitnau Calling“ entführte
Martin Wangler alias „Fidelius Waldvogel“ mit
einer gelungenen Mischung aus politischen Anspielungen, humorvollen,
ganz lebensnahen Erzählungen aus dem Privatleben eines
Schwarzwälder Bauers und derben, durch Bewegung und Mimik
untermalten Situationen das Publikum in eine „andere
Welt“.
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Pressestimmen: Pforzheimer
Zeitung vom 09.11.2009
Sonntag, 08.11.2009
Tanzcafè im Kollmar
getreu der Volksweisheit „Niemand
kann mir nehmen, was ich getanzt habe"
Von den Flößerbuam
live gespielte Märsche und Polkas waren der Einstieg
zu unserem erstmalig in dieser Form stattfindenden Tanzcafé.
Während sich hierbei die meisten Gäste den leckeren
Kuchen und ein Tässchen Kaffee zu Gemüte führten,
trauten sich später dann einige Paare auf die Tanzfläche
und „schwoften“ zu den Klängen einer neu
gegründeten Tanzband. Zwischendurch bereicherte das kleine
„MVM-Chörle“ mit eingängigen Titeln
das Programm, bevor die Gäste frisch gestärkt durch
ein leckeres Vesper am frühen Abend den Heimweg antraten.
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